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Daher packt es Menschen, die sich sonst auffällig verweigern, oft in Tiefenschichten des Erlebens,
wo häufig ein Sozialarbeiter oder Lehrer kaum hinkommt. Der Künstler Joerg Schulze hat damit erstaunliche Erfolge.
Bäume sind seit Urzeiten gewaltige Phantasie-Beweger. Daher eignen sie sich ausgezeichnet als Anreger,
um blockierte Phantasie bei schwierigen Menschen wieder in Bewegung zu setzen. Der Hauch der Phantasie steckt sie an.
Das ist aber für alle Menschen wichtig: in einer Zeit, die einerseits häufig Phantasie einengt und andererseits für sehr viele Bereiche Phantasie benötigt, als generelle Einstellung, um Probleme jedweder Art besser lösen zu können.
Joerg Schulze macht etwas, das vielen Menschen dient: sie anregt, erweitert, stolz macht auf ein Werk, an dem sie mitgearbeitet haben. Er gestaltet aus toten Bäuen lebendige Skulpturen. Sie verbinden Natur und Menschen. Dies macht im Tätigsein und im Benutzen nachdenklich. Es ist spielerische Kunst, die die Natur in die Städte und Höfe bringt. Der Künstler ist ein Teil des Netzwerkes, das sich "Art-in-Nature" nennt. Dafür gibt es sehr viel Notwendigkeit."


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